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FC Augsburg: Schmidt über Gregoritsch – Finnbogason wieder verletzt

Zuletzt hatte der FC Augsburg endlich wieder einmal ein Erfolgserlebnis zu feiern. Gegen den SC Paderborn glückte ein Sieg. Wer dachte, dass deshalb Ruhe bei den bayrischen Schwaben einkehren würde, sah sich jedoch getäuscht. Michael Gregoritsch sorgte für viel Wirbel in der Länderspielpause, indem er ankündigte, im Winter unbedingt wechseln zu wollen. Seine gegenwärtige Situation beim FCA sei „beschissen.“ Coach Martin Schmidt fühlt sich davon allerdings noch nicht gestört – zumindest offiziell. Dies mag daran liegen, dass er Gregoritsch nun doch wieder benötigen könnte.

Schmidt: Gregoritsch hat noch keine Unruhe reingebracht

Er selbst habe noch nicht mit dem Spieler gesprochen, so der Trainer im Gespräch mit der „Augsburger Allgemeinen Zeitung“. Er habe den Österreicher „im Länderspiel-Flow“ lassen wollen. Entsprechend hätten die Aussagen des 25-Jährigen auch noch keine Unruhe in den Verein gebracht, da er diese nicht persönlich wiederholt habe. Solange keine Fakten auf dem Tisch liegen würden und die Beteiligten noch nicht persönlich miteinander gesprochen hätten, sei „noch nichts passiert“, erklärt der Schweizer.

Finnbogason fällt bis 2020 aus

Manager Stefan Reuter hatte sich in der Vergangenheit bereits mit sehr ähnlichen Worten wie jetzt Schmidt geäußert. Dies dürfte zwei Gründe haben. Erstens wollen die Verantwortlichen dem Österreicher eine goldene Brücke bauen, um elegant zurückrudern zu können. Der Spieler muss im persönlichen Gespräch nur sagen, dass er missverstanden worden sei.

Zweitens wird Gregoritsch mindestens für den Rest der Hinrunde wohl nun doch wieder benötigt. Alfred Finnbogason zog sich während der Länderspiele eine Schulterverletzung zu und fällt wenigstens für den Rest der Hinrunde aus. Der Österreicher ist einer der logischen Kandidaten, um den Isländer zu ersetzen. Die Situation riecht danach, dass sich die Beteiligten im persönlichen Gespräch auf einen Deal verständigen könnten: Gregoritsch hält für den Rest der Hinrunde still und tut alles, um der Mannschaft zu helfen. Dafür darf er dann im Januar gehen. Natürlich weiß auch Schmidt, dass der Spieler sehr wohl Unruhe in die Mannschaft gebracht hat – der Beweis ist schon seine öffentliche Stellungnahme zu dem Thema. Jetzt geht es darum, die Situation zu kontrollieren.

By | 22. Nov. 2019 | FC Augsburg | No Comments »

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