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Archive for the ‘FC Augsburg’ Category

Zorc schießt gegen Hoeneß‘ „arrogante und falsche Aussagen“

Sonntag, August 2nd, 2020

Es kommen fast ein wenig nostalgische Gefühle bei diesem öffentlichen Streit auf: Uli Hoeneß hat in der „FAZ“ scharf gegen die Einkaufspolitik von Borussia Dortmund geschossen. In der „WAZ“ revanchiert sich BVB-Sportdirektor Michael Zorc in farbigen Worten am langjährigen Präsidenten des FC Bayern München. Stein des Anstoßes für diesen verbalen Zwist war die Verpflichtung Jude Bellinghams durch die Borussia. Der deutsche Rekordmeister hätte den Spieler auch gerne gehabt, doch hatte in diesem Fall das Nachsehen.

Hoeneß: Dortmund muss sein System ändern

Der frühere Bayern-Boss in der Ansicht, dass die Dortmunder Spieler zu früh verpflichten und zu schnell wieder abgeben. Dieses System müssten sie ändern, „ansonsten werden sie diese letzten 10 Prozent nicht bekommen“, dass das Team in den wichtigen Spielen die passenden Leistungen bringe, ist Hoeneß überzeugt. Die Akteure müssten das Gefühl haben, dass sie für immer beim Verein seien.

Bringe Bellingham starke Leistungen, werde schnell über das Interesse von außen geredet, zeigt sich der Bayern-Patriarch überzeugt. Er selbst würde deshalb sowohl der Öffentlichkeit „wie auch meinen eigenen Leuten“ deutlich machen, dass Bellingham „unser Spieler ist.“ Und wenn er gut spielt, bleibe er – auch, wenn jemand 100 Millionen Euro biete. (mehr …)

Saisonstart Mitte September: Rahmenspielplan für die neue Saison steht

Montag, Juli 6th, 2020

Ganz langsam nimmt die Saison 2020/21 des deutschen Profi-Fußballs Gestalt an. Streitpunkte gibt es momentan nur zwei: den Termin für die erste Pokalrunde sowie die Länge der Winterpause. Die Bundesliga wird ihren Spielbetrieb wohl am Wochenende rund um den 18. September wieder aufnehmen. Die zweite Liga beginnt vermutlich bereits am 28. August. Der frühere Start des Unterhauses hat vertragliche Gründe mit den TV-Partnern. Der September-Termin der Bundesliga kommt zudem daher, dass einige Vereine in der zweiten Augusthälfte vermutlich die Finalturniere der Champions sowie Europa League spielen müssen.

Das Problem der ersten DFB-Pokalrunde

Die erste DFB-Pokalrunde soll nach derzeitigen Planungen vom 11. bis zum 14. September ausgetragen werden. Das Problem: Die Landespokalwettbewerbe sind noch nicht beendet. Es ist also noch nicht klar, wer überhaupt an den Start geht. Entsprechend gibt es Probleme mit der Infrastruktur und Logistik. Im niedersächsischen Amateurfußball gibt es deshalb sogar Überlegungen, die Wettbewerbe per Elfmeterschießen oder Losentscheid zu beenden. Alternativ denkt der DFB laut „kicker“ darüber nach, dass die Klubs das Heimrecht tauschen dürfen. So könnte leicht ein taugliches Stadion gefunden werden – aber es würde keine Partien „auf dem Dorf“ geben. (mehr …)

Jubel-Verbot wurde ignoriert – Nachspiel vor dem Liga-Gericht

Dienstag, Mai 19th, 2020

Den Re-Start nach der Corona-Pause hätte sich RB Leipzig höchstwahrscheinlich etwas anders vorgestellt. Die Roten Bullen aus Sachsen kamen gegen Freiburg über ein 1:1 nicht hinaus. Der Österreicher Laimer hatte im Geisterhit gegen die Freiburger die erste gefährliche Torchance, scheiterte allerdings nur knapp. Der Schock für die Leipziger folgte kurze Zeit später. Per Ferse brachte Gulde die Freiburger in Führung. Ansonsten gab es in der ersten Halbzeit kaum nennenswerte Torchancen. Man merkte beiden Mannschaften die fehlende Spielpraxis deutlich an. Im zweiten Durchgang drückten die Leipziger und fanden auch einige gute Torchancen vor. Es dauerte allerdings bis zur 77. Minute ehe Poulsen zum 1:1 für die Bullen traf. Nach diesem Tor versuchten die Gastgeber alles um noch den Siegestreffer zu erzielen. Am Ende mussten die Leipziger jedoch nochmals kräftig durchatmen. In der Nachspielzeit netzten die Gastgeber erneut. Der Schiedsrichter entschied allerdings auf Abseits, Glück für die Bullen. RB Leipzig musste sich mit dem dritten Remis in Folge zufriedengeben. Trainer Julian Nagelsmann war mit dem Aufritt seiner Roten Bullen dennoch zufrieden. (mehr …)

FC Augsburg: Herrlich verteidigt Trainingsstart

Samstag, März 28th, 2020

Die Corona-Krise steht laut der medizinischen Experten noch ganz am Anfang. Realistisch ist kein Ende in Sicht. Selbst die DFL hat bereits reagiert. Das Präsidium empfahl unlängst, die Spielpause bis zum 30. April zu verlängern. Die Vollversammlung der Liga wird diesem Vorschlag am kommenden Montag folgen. Einige Vereine haben dennoch das Training bereits wieder aufgenommen. Dem VfL Wolfsburg folgte nun auch der FC Augsburg. Hier hat seit einigen Wochen Heiko Herrlich das Sagen. Aufgrund der Unterbrechung konnte der 48-Jährige noch kein einziges Pflichtspiel mit seinem neuen Verein bestreiten. Dies scheint ihn zu dem Schritt getrieben zu haben, bereits jetzt das Training wieder aufzunehmen. In der „Augsburger Allgemeine“ rechtfertigt sich der frühere Leverkusener.

Herrlich: „Jeder möchte trainieren“

Herrlichs Rechtfertigung lautet, dass die Spieler wieder trainieren wollten. Jeder seiner Akteure wolle auf dem Platz stehen, den Ball am Fuß haben und den Rasen spüren, schildert der Trainer des FCA. Er habe zudem die nötigen Vorsichtsmaßnahmen ergriffen, um die Gesundheit der Profis zu schützen, versichert Herrlich. Trainiert werde ausschließlich in kleinen Gruppen. Es würden zudem keine Zweikämpfe simuliert. Stattdessen stünden Läufe sowie Kraft- und Stabilisationsübungen auf dem Plan. Es gehe darum, Automatismen zu entwickeln. Dies gelinge beispielsweise dadurch, dass die Mannschaft Laufwege einstudiere. (mehr …)

FC Augsburg: Schmidt muss gehen – Herrlich angeblich im Anflug

Donnerstag, März 12th, 2020

Der FC Augsburg hat sich von Trainer Martin Schmidt getrennt. Wie der Verein mitteilt, wurde der Schweizer mit sofortiger Wirkung freigestellt. Als Grund nannte der Klub die sportliche Talfahrt. Augsburg hat sieben der letzten neun Spiele verloren. Mit vier Punkten liegen die bayrischen Schwaben auf dem letzten Platz der Rückrundentabelle. Zuletzt gab es drei Pleiten in Folge. Diese Niederlagen kassierte Augsburg allerdings gegen Borussia Mönchengladbach, Bayer Leverkusen und den FC Bayern München. In allen Spielen präsentierten sich die bayrischen Schwaben durchaus ordentlich. Daher kommt die Entlassung doch überraschend.

Die Zweifel sind zurück

Die Entlassung lässt sich dennoch leicht erklären: Schmidt wackelte bereits im Herbst bedenklich. Der FCA kam miserabel in der Saison. In der Mannschaft soll es bereits diverse Stimmen gegeben haben, die sich gegen den früheren Mainzer Coach aussprachen. Als das Team im November und Dezember fleißig Punkte sammeln konnte, verstummten die Kritiker. Die Zweifel verschwanden aber nie wirklich. Nachdem die Fuggerstädter sogar noch schlechter in die Rückrunde als in die Hinrunde starteten, kehrten sie mit Wucht ins allgemeine Bewusstsein zurück. Den Verantwortlichen fehlte das Vertrauen, dass Schmidt noch einmal die Wende zum Besseren schaffen könne. (mehr …)

FC Augsburg: Die Angst ist zurück

Donnerstag, Februar 13th, 2020

Nach dem 2:1 über Werder Bremen fühlte sich der FC Augsburg eigentlich gefestigt. Mit dem Abstieg werde der Verein nichts mehr zu tun haben, so die allgemeine Sichtweise der Verantwortlichen. Das bittere Erwachen folgte allerdings schon einen Spieltag später. Gegen Eintracht Frankfurt brach das Team in der zweiten Halbzeit völlig in sich zusammen und verlor auch in dieser Höhe verdient mit 0:5. Trainer Martin Schmidt tätigte unlängst einige Aussagen, die eines deutlich machen: Die Angst ist zurück in der Fuggerstadt.

Schmidts gnadenlose Abrechnung

Die Pleite sei kein Debakel gewesen, sondern „eine Katastrophe“, so der Chefcoach. Dies sei „ganz klar.“ Eine solche zweite Halbzeit „muss innerhalb des Teams Folgen haben.“ Die eigene Mannschaft habe sich zuerst den Schneid abkaufen lassen und anschließend auch noch die Mentalität.“ Deshalb habe Augsburg die deftige Pleite kassiert. Die zweiten 45 Minuten gegen die Adler seien „die schlechteste Halbzeit in diesem Jahr“ gewesen. Die Probleme dürften „im mentalen Bereich liegen“, mutmaßt der 52-Jährige. Wenn alle Spieler schlecht seien, dann „liegt da meist der Grund.“ Vor allem die Abwehr bereitet Sorgen: Bereits zum vierten Mal in der laufenden Saison gab es fünf Gegentore. Erinnerungen an das sportlich bedeutungslose 1:8 gegen den VfL Wolfsburg am Ende der letzten Spielzeit werden wach. Bereits hier gab es ernsthafte Zweifel am Charakter des Teams. (mehr …)

Trainerwechsel: Deutsche Fußballlehrer stellen Karlsruher SC an den Pranger

Freitag, Februar 7th, 2020

Zu Beginn der Woche hat der Karlsruher SC seinen Trainer Alois Schwartz entlassen. Im Prinzip war dies ein normaler Vorgang, wenn man bedenkt, dass der Zweitligist nur auf Platz 17 steht. Das 0:2 gegen Holstein Kiel war dabei abermals ein erbarmungswürdig schwacher Auftritt. Trotzdem sollte es eigentlich nicht zur Entlassung kommen. Sportchef Oliver Kreuzer stärkte seinem Übungsleiter direkt nach der Partie demonstrativ den Rücken, nur um ihn wenige Stunden später zu entlassen. Beim Verband der deutschen Fußballlehrer (BDFL) findet man das gar nicht lustig.

BDFL-Präsident findet Stil inakzeptabel

Für den Verband ergriff Präsident Lutz Hangartner das Wort. Der Stil der Entlassung sei „nicht akzeptabel“, ärgert sich der BDFL-Boss. Man könne sich nicht hinstellen und dem Trainer den Rücken stärken und ein paar Stunden später sei dann auf einmal alles, schimpft Hangartner. Kreuzer hatte erklärt, dass sein Umdenken schon auf der Heimfahrt in seine Münchner Heimat eingesetzt habe. Für den Verbandspräsidenten geht eine solche Aussage. Unterwegs falle ihm ein, dass es doch anders sei. „Das ist für mich kein gutes Miteinander“, so der BDFL-Chef. (mehr …)

FC Augsburg: Schmidt über Gregoritsch – Finnbogason wieder verletzt

Freitag, November 22nd, 2019

Zuletzt hatte der FC Augsburg endlich wieder einmal ein Erfolgserlebnis zu feiern. Gegen den SC Paderborn glückte ein Sieg. Wer dachte, dass deshalb Ruhe bei den bayrischen Schwaben einkehren würde, sah sich jedoch getäuscht. Michael Gregoritsch sorgte für viel Wirbel in der Länderspielpause, indem er ankündigte, im Winter unbedingt wechseln zu wollen. Seine gegenwärtige Situation beim FCA sei „beschissen.“ Coach Martin Schmidt fühlt sich davon allerdings noch nicht gestört – zumindest offiziell. Dies mag daran liegen, dass er Gregoritsch nun doch wieder benötigen könnte.

Schmidt: Gregoritsch hat noch keine Unruhe reingebracht

Er selbst habe noch nicht mit dem Spieler gesprochen, so der Trainer im Gespräch mit der „Augsburger Allgemeinen Zeitung“. Er habe den Österreicher „im Länderspiel-Flow“ lassen wollen. Entsprechend hätten die Aussagen des 25-Jährigen auch noch keine Unruhe in den Verein gebracht, da er diese nicht persönlich wiederholt habe. Solange keine Fakten auf dem Tisch liegen würden und die Beteiligten noch nicht persönlich miteinander gesprochen hätten, sei „noch nichts passiert“, erklärt der Schweizer. (mehr …)