Zorc schießt gegen Hoeneß‘ „arrogante und falsche Aussagen“
Sonntag, August 2nd, 2020Es kommen fast ein wenig nostalgische Gefühle bei diesem öffentlichen Streit auf: Uli Hoeneß hat in der „FAZ“ scharf gegen die Einkaufspolitik von Borussia Dortmund geschossen. In der „WAZ“ revanchiert sich BVB-Sportdirektor Michael Zorc in farbigen Worten am langjährigen Präsidenten des FC Bayern München. Stein des Anstoßes für diesen verbalen Zwist war die Verpflichtung Jude Bellinghams durch die Borussia. Der deutsche Rekordmeister hätte den Spieler auch gerne gehabt, doch hatte in diesem Fall das Nachsehen.
Hoeneß: Dortmund muss sein System ändern
Der frühere Bayern-Boss in der Ansicht, dass die Dortmunder Spieler zu früh verpflichten und zu schnell wieder abgeben. Dieses System müssten sie ändern, „ansonsten werden sie diese letzten 10 Prozent nicht bekommen“, dass das Team in den wichtigen Spielen die passenden Leistungen bringe, ist Hoeneß überzeugt. Die Akteure müssten das Gefühl haben, dass sie für immer beim Verein seien.
Bringe Bellingham starke Leistungen, werde schnell über das Interesse von außen geredet, zeigt sich der Bayern-Patriarch überzeugt. Er selbst würde deshalb sowohl der Öffentlichkeit „wie auch meinen eigenen Leuten“ deutlich machen, dass Bellingham „unser Spieler ist.“ Und wenn er gut spielt, bleibe er – auch, wenn jemand 100 Millionen Euro biete. (mehr …)